Ha No Kuromaku Keramik-Schleifstein #1000
Shapton · Keramikstein

Ha No Kuromaku Keramik-Schleifstein #1000

★★★★★9,0/10 RedaktionswertungWie wir bewertenKörnung 1000 (Medium), 210 x 70 x 15 mm, ca. 500 g laut Shapton, mit Kunststoffkasten
✓ Redaktionell geprüftBewertet von Seydhan Cakmak (Gründer & Chef-Redakteur) · 13.7.2026

Unsere Einschätzung: ein Mittelstein für die Grundschärfe stumpfer, aber unbeschädigter Stahlmesser, der mit Kasten kommt und bei dem Shapton das Planen vor jedem Schärfen empfiehlt. Wer bereit ist, für die feine Schneide einen zweiten Stein zu kaufen, liegt richtig. Wer mit einem Stein auskommen will, schaut zum King 1000/6000 oder nimmt nach Shaptons eigener Empfehlung den Blue Medium 1500.

Modellnummer K0702, Stufe Medium (1000) laut Shapton210 x 70 x 15 mm und ca. 500 g laut ShaptonKunststoffkasten, laut Shapton auch als Schärfunterlage nutzbarNach dem ersten Vorwässern genügt laut Shapton Wasser auf der OberflächeWasserstein, laut Shapton auch mit Öl nutzbar
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Kurz & knapp9.0/10

Der Shapton Ha no Kuromaku Orange 1000 (K0702) ist laut Shapton ein Mittelstein mit 210 x 70 x 15 mm und ca. 500 g, der Kunststoffkasten dient auch als Schärfunterlage. Preis ca. 50 Euro (Stand Juli 2026). Für Haushaltsmesser empfiehlt Shapton dazu einen 5000er als Finishstein.

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Ha no Kuromaku Orange 1000: ein Mittelstein mit Kunststoffkasten

Der Shapton Ha no Kuromaku Orange Medium 1000 ist ein Schleifstein mit der Körnung 1000, Shapton führt ihn unter der Modellnummer K0702. Der Amazon-Katalogtitel lautet „Shapton for Professional - Ceramic Whetstone Grit 1000 Orange-Medium“. Das Wort „Professional“ steht im Katalogtitel; in seiner FAQ empfiehlt Shapton diese Stufe für normale Haushaltsmesser.

Bei Amazon kostete der Stein ca. 50 Euro (Stand Juli 2026). Unter den Schärfsteinen mit nur einer Körnung in unserem Katalog kosten nur der Naniwa Chosera (ca. 102 Euro) und der Naniwa Gouken (ca. 63 Euro) mehr, der Suehiro 1000 liegt mit ca. 39 Euro darunter. In unserer redaktionellen Wertung steht der Shapton mit 9,0 auf Platz drei von 22 Reviews in der Kategorie Schleifstein, hinter dem Vergleichssieger Xinzuo (9,5) und dem Naniwa Chosera (9,1).

Hersteller ist die Shapton Co., Ltd. mit Sitz in Mashiko, Präfektur Tochigi, Japan; als Anschrift nennt die Firma 1101 Nabatame, Mashiko-machi, Haga-gun, Tochigi 321-4215.

Foto, Maße und Kasten

Das Produktfoto zeigt die Verpackung, keinen freigestellten Stein: einen orangefarbenen Kasten mit weißem Etikett. Darauf stehen das Logo SHAPTON, der große Schriftzug 刃の黒幕 und die Aufdrucke CERAMIC WHETSTONE, 中砥 (Mittelstein), 刃の黒幕オレンジ 1000 und K0702. Unter dem Schriftzug 中砥 steht klein gedruckt 210×70×15 mm, lesbar erst in der Vergrößerung. Der Stein ist auf dem Etikett als gelblich goldener Quader in einem orangefarbenen Kasten abgebildet, nicht als orangefarbener Stein. Welche Farbe der echte Stein hat, lässt sich aus der Abbildung nicht ablesen. „Orange“ ist in Shaptons Farbcodierung der Name der Stufe 1000. Der Serienname setzt sich aus 刃 (ha), Klinge oder Schneide, und 黒幕 (kuromaku) zusammen, wörtlich „schwarzer Vorhang“, im übertragenen Sinn die Person im Hintergrund, die die Fäden zieht.

Die Maße bestätigt Shapton: 210 x 70 x 15 mm, also 21 x 7 x 1,5 cm, bei etwa 500 g. Die Kuromaku-Serie beschreibt Shapton als massive 15-mm-Steine mit Kunststoffkasten. Der Kasten erleichtert den Transport und taugt laut Shapton auch als Unterlage zum Schärfen.

Was die Länge für deine Messer bedeutet, rechnest du nach: Die Klinge eines Kochmessers mit 20 cm ist kürzer als der Stein, eine 24-cm-Klinge nicht. Dann schärfst du abschnittsweise.

Im Detail: Körnung 1000, Klasse in Mikrometern und Bindung

Je höher die Zahl, desto feiner das Korn. Shapton ordnet die 1000 als Medium ein, auf dem Karton steht dafür 中砥, Mittelstein. Auf der englischen Seite des Herstellers sind zehn Stufen der Kuromaku-Serie aufgeführt, von 120 bis 30000. Orange 1000 ist die vierte der zehn Stufen. Eine Medium-Stufe ist die gängige Wahl, um eine stumpfe, aber unbeschädigte Schneide wieder aufzubauen. Sie trägt genug Material ab, um die verrundete Kante zu erreichen, und hinterlässt Riefen, die ein feinerer Stein anschließend glättet.

Shapton beschreibt seine Körnungsangabe als „Klasse“: der ungefähre mittlere Korndurchmesser des Schleifmittels in Mikrometern. Die Norm hinter der Zahl 1000 bleibt offen, JIS oder FEPA, und das ist mehr als eine Formalie. Die Normen definieren und messen die Korngröße unterschiedlich, gleiche Zahlen bedeuten deshalb nicht überall dieselbe Feinheit. JIS ist bei japanischen Steinen üblich, FEPA bei Schleifpapier und vielen europäischen Produkten.

„Ceramic Whetstone“ steht auf dem Karton und im Katalogtitel. Allgemein schreibt Shapton, Schleifsteine bestünden aus Schleifmitteln wie Aluminiumoxid und Siliziumkarbid, verbunden mit Bindemitteln. Schleifmittel und Bindung sind zwei verschiedene Dinge. Korund ist ein Schleifmittel, nämlich Aluminiumoxid. „Keramisch“ beschreibt in der Schleiftechnik üblicherweise die Bindung, eine gebrannte, verglaste Masse, die das Korn hält. Ein keramisch gebundener Stein kann also Korund enthalten, „Keramik statt Korund“ ist kein Gegensatz.

Reicht ein 1000er allein zum Schärfen?

Für die Grundschärfe ja, für den Feinschliff nicht: Shapton empfiehlt für normale Haushaltsmesser den Orange Medium (1000) als Schleifstein und den Wine Fine (5000) als Finishstein. Wer nur einen Stein will, soll laut Shapton den Blue Medium (1500) nehmen, der wie der Orange zur Medium-Klasse gehört.

Der 1000er übernimmt die Arbeit an der Schneide selbst. Je stumpfer die Klinge, desto länger bleibst du auf dieser Stufe, bis sich entlang der ganzen Schneide ein feiner Grat aufwirft, den du mit dem Daumen quer zur Schneide auf der Gegenseite fühlst. Erst wenn er über die ganze Länge läuft, wechselst du die Seite, später dann auf die feinere Stufe.

Ausbrüche und Scharten sind eine andere Arbeit. Die Kuromaku-Serie hat dafür gröbere Stufen: White 120, Moss 220 und Blue Black 320. Als Faustregel aus dem Handwerk gehören tiefe Scharten auf einen Stein unter etwa 400, auf einem 1000er dauert das Herausschleifen sehr lange.

Pflege und Schärfen: Wasser, Planen, Winkel

Shapton wirbt mit „Ready to Sharpen Immediately“: kein Einweichen vor dem Gebrauch, Wasser aufsprühen. Die FAQ des Herstellers grenzt das ein. Nur beim allerersten Mal nach dem Kauf sollst du den Stein 5 bis 6 Minuten in Wasser legen, damit er gleichmäßiger schleift. Danach genügt Wasser auf der Oberfläche. Beide Seiten sind nutzbar, Shapton rät zum Beginn auf der Seite ohne Aufdruck.

Allgemein wirbt Shapton außerdem mit „Sharpens Faster“ (hoher Schleifmittelanteil) und „Reduced Wear“ (Bindungstechnologie, langlebige Steine).

Mit dem Gebrauch wird jeder Stein hohl, auch ein Shapton. Laut Hersteller verformen sich die Steine beim Schärfen und werden konkav. Das ist nachvollziehbar: Der Stein trägt dort am meisten ab, wo die Klinge am häufigsten läuft, meist in der Mitte. Eine Mulde stört, weil die Fase nicht mehr gleichmäßig aufliegt und die Schneide ungleichmäßig bearbeitet wird (Fachwissen, keine Herstellerangabe). Shapton empfiehlt, die Oberfläche vor jedem Schärfen zu planen, auch Läppen genannt: Du schleifst den Stein auf einer harten, ebenen Platte wieder eben. Als Läppplatten nennt Shapton die DGLP und die NAORU. Dabei trägst du Stein ab, seine Dicke ist also ein begrenzter Vorrat. Wie das Planen abläuft, erklärt der Ratgeber Schleifstein abrichten. Weder eine Läppplatte noch eine Winkelführung nennt der Katalogtitel, und auf dem Foto ist keine von beiden zu sehen. Rechne für die Läppplatte also mit einem separaten Kauf; den Winkel hältst du freihändig.

Den Schleifwinkel bestimmt die Klinge, nicht der Stein. Wie flach 10 bis 20 Grad sind, kannst du im Winkel-Trainer des Schärf-Trainers am Regler nachvollziehen, bevor du zum Stein greifst. Die Handhaltung übst du damit nicht. Welche Körnung zu welchem Zustand der Schneide passt, steht im Ratgeber Schleifstein-Körnung.

Was kommt sonst infrage?

Drei Steine aus unserem Katalog, die sich neben dem Shapton aufdrängen.

Modell Der Unterschied Preis Unsere Wertung Nimm dieses, wenn
Shapton Ha no Kuromaku Orange 1000 (dieses) Einzelstein mit Körnung 1000, Kunststoffkasten als Unterlage laut Shapton ca. 50 € 9,0 du die Grundschärfe auf einem eigenen Stein willst und für den Feinschliff einen zweiten einplanst
Suehiro Wasserstein 1000 gleiche Körnung 1000 als Einzelstein, laut Produktname ein Wasserstein ca. 39 € 8,5 du für die Grundschärfe einen reinen 1000er suchst und 11 Euro sparen willst
King Kombi-Schärfstein 1000/6000 ein Block mit zwei Körnungen, 1000 und 6000 ca. 42 € 8,8 du mit einem Stein von der Grundschärfe bis zum Feinschliff auskommen und gut 8 Euro weniger zahlen willst
Xinzuo Profi-Schleifstein-Set 3000/8000 reine Feinstufe 3000 und 8000, laut Katalogtitel mit Diamant-Flachstein und Winkelführung, ohne 1000er-Seite ca. 66 € 9,5 deine Messer schon halbwegs scharf sind und du nur verfeinern willst; das sind 16 Euro mehr

Die Tabelle taugt nicht dazu, Abtrag oder Haltbarkeit der vier Steine zu vergleichen. Die Preise sind Amazon-Preise von Juli 2026, die Wertung ist unsere redaktionelle Einschätzung aus Herstellerangaben, kein Messergebnis.

Wann dieser Stein, wann ein anderer

Sind deine Messer stumpf, aber ohne Ausbrüche, ist die 1000 die passende Stufe. Haben sie Scharten, brauchst du vorher einen gröberen Stein, bei Shapton eine der drei Stufen unter 400, und damit einen weiteren Kauf. Sind sie nur leicht stumpf oder schon einmal auf einem 1000er geschärft worden, bringt dir eine Feinstufe mehr als der Shapton. Dann würden wir das Xinzuo-Set nehmen.

Soll ein einziger Stein genügen, ist der Orange 1000 nicht die Wahl, und in unserem Katalog ist der King 1000/6000 die Lösung aus einem Block, mit der 6000er-Seite als Feinschliff.

Zum Budget zählt neben dem zweiten Stein die Läppplatte für das Planen, das Shapton empfiehlt. Kaufst du keine oder baust du die Arbeit nicht in die Routine ein, bist du mit diesem Stein nach unserer Einschätzung schlecht bedient. Wer das Planen vermeiden will, schaut zu Diamantplatten: Sie verformen sich im Gebrauch nach allgemeinem Fachwissen kaum; in unserem Katalog ist das der Sharpal 168H mit der Körnung 325/1000.

Beim Platzbedarf zählt der Kasten mit, der als Unterlage dient. Rutscht er auf deiner Arbeitsfläche, hilft eine rutschhemmende Matte darunter; das ist unser Rat, keine Herstellerangabe.

Mischst du den Shapton mit Steinen anderer Hersteller, zählt das Ergebnis auf der Schneide, nicht die Zahl auf dem Stein, aus dem oben genannten Grund. Als Schmiermittel genügt Wasser. Öl erlaubt Shapton ebenfalls, aber mit einer Bedingung, die unten in den häufigen Fragen steht.

Was offen bleibt

Unsere Herstellerangaben stützen sich auf Shaptons englische Startseite, die FAQ und die Seiten zu den Läppplatten sowie auf den Amazon-Katalogtitel. Eine eigene Produktseite mit Datenblatt oder Anleitung zum K0702 haben wir nicht gefunden. Den Stein hatten wir nicht in der Hand, unsere Einschätzungen folgen aus diesen Angaben. Offen bleibt:

  • Schleifmittel und Bindung des K0702, belegt ist nur die Bezeichnung Ceramic Whetstone.
  • Körnungsnorm (JIS oder FEPA) und der mittlere Korndurchmesser in Mikrometern für die 1000.
  • Abtragsleistung, Verschleiß und die Frage, wie oft du den Stein planen musst, jeweils in Zahlen.
  • Welches Öl Shapton für die Kuromaku-Steine vorsieht.
  • Fertigungsland: Der Firmensitz liegt in Japan, ein Aufdruck „Made in Japan“ ist auf dem Foto nicht lesbar.
  • Die Maße des Kunststoffkastens und ob er rutschfest ist.
  • Wie viel der Dicke sich abtragen lässt, bevor der Stein aufgebraucht ist.
  • Die Preise von Wine 5000, Blue 1500 und den Läppplatten DGLP und NAORU: Sie stehen nicht in unserem Katalog, die Gesamtkosten mit Finishstein und Läppplatte lassen sich deshalb nicht angeben.
  • Unabhängige Messwerte oder Prüfergebnisse zu diesem Stein liegen uns nicht vor.

Für wen geeignet?

Für Besitzer von Keramikmessern ist der Shapton die falsche Wahl. In seiner FAQ nimmt Shapton alle Klingenmaterialien als schärfbar an, außer Keramik und Superlegierungen. Stahlklingen sind damit nicht ausgeschlossen, rostfrei oder nicht. Die FAQ gilt für Shapton-Steine allgemein.

Auch wer weichen Stahl besitzt und nur gelegentlich nachzieht, ist mit einem Wetzstahl besser bedient. Als Faustregel reicht er bei Stahl um 56 bis 58 HRC oft aus, härterer Stahl ab etwa 60 HRC gehört auf den Stein.

Datenblatt

Technische Daten: Ha No Kuromaku Keramik-Schleifstein #1000

ModellShapton Ha no Kuromaku (刃の黒幕) Orange Medium 1000, Modellnummer K0702 (Shapton, Aufdruck auf der Verpackung)
KatalogtitelShapton for Professional - Ceramic Whetstone Grit 1000 Orange-Medium (Amazon)
Körnung1000, von Shapton als Medium eingeordnet; Norm (JIS oder FEPA) nicht angegeben
Maße210 x 70 x 15 mm (21 x 7 x 1,5 cm) laut Shapton, Aufdruck 210×70×15mm auf der Verpackung
Gewichtca. 500 g laut Shapton
Bauartmassiver Stein mit 15 mm Dicke laut Shapton (Kuromaku-Serie)
KastenKunststoffkasten gehört zum Stein und dient laut Shapton auch als Schärfunterlage; das Etikett auf dem Produktfoto zeigt den Stein im Kasten
MaterialBezeichnung Ceramic Whetstone (Katalogtitel, Aufdruck); Schleifmittel und Bindung des K0702 nicht angegeben
Wasserbeim ersten Gebrauch 5 bis 6 Minuten vorwässern, danach Wasser auf die Oberfläche geben; nicht länger als 30 Minuten wässern (Shapton-FAQ)
ÖlWasserstein, laut Shapton auch als Ölstein nutzbar
PlanenLäppplatten DGLP und NAORU laut Shapton; im Katalogtitel ist keine Läppplatte genannt
Klingenmateriallaut Shapton alle Klingenmaterialien außer Keramik und Superlegierungen
HerstellerShapton Co., Ltd., Mashiko, Präfektur Tochigi, Japan; Fertigungsland nicht ausdrücklich angegeben
Im Detail bewertet

Bewertung im Detail

Verarbeitung
9.2
Leistung
9.3
Handhabung
8.7
Preis-Leistung
8.2

Vorteile

  • ✓Kunststoffkasten gehört zum Stein und dient laut Shapton auch als Unterlage zum Schärfen
  • ✓Laut Shapton nach dem ersten Vorwässern (5 bis 6 Minuten) nur noch Wasser auf der Oberfläche nötig
  • ✓Shapton empfiehlt die 1000 für normale Haushaltsmesser und nennt mit dem Wine Fine 5000 einen passenden Finishstein
  • ✓Wasserstein, den Shapton auch als Ölstein zulässt

Nachteile

  • ✗Einzelstein: Für den Feinschliff sieht Shapton einen zweiten Stein vor, der Preis dafür kommt dazu
  • ✗Laut Shapton wird auch dieser Stein im Gebrauch hohl; Shapton empfiehlt, ihn vor jedem Schärfen zu planen, und im Katalogtitel steht keine Läppplatte
  • ✗Schleifmittel, Bindung und Körnungsnorm des K0702 stehen in keiner von uns gefundenen Herstellerangabe
  • ✗Mit ca. 50 Euro (Stand Juli 2026) 11 Euro teurer als der Suehiro 1000, mit der gleichen Körnung
Im Vergleich

Ha No Kuromaku Keramik-Schleifstein #1000 im Vergleich

Ha No Kuromaku Keramik-Schleifstein #1000Ha No Kuromaku Keramik-Schleifstein #1000Profi-Schleifstein-Set 3000/8000Profi-Schleifstein-Set 3000/8000Chosera SS-3000 Körnung 3000Chosera SS-3000 Körnung 3000
Gesamtwertung9.0/109.5/109.1/10
Preis49,95 €65,99 €101,55 €
Verarbeitung9.29.69.4
Leistung9.39.39.3
Handhabung8.79.18.8
Preis-Leistung8.28.37.9
TypKeramiksteinSchleifstein-SetPremium-Stein
Dieses ModellAnsehen →Ansehen →
Unser Fazit

Fazit

Unsere Einschätzung: ein Mittelstein für die Grundschärfe stumpfer, aber unbeschädigter Stahlmesser, der mit Kasten kommt und bei dem Shapton das Planen vor jedem Schärfen empfiehlt. Wer bereit ist, für die feine Schneide einen zweiten Stein zu kaufen, liegt richtig. Wer mit einem Stein auskommen will, schaut zum King 1000/6000 oder nimmt nach Shaptons eigener Empfehlung den Blue Medium 1500.

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Zuletzt geprüft: 6.10.2026· Redaktionelle Bewertung nach unserer Bewertungsmethode

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Ha No Kuromaku Keramik-Schleifstein #1000

Kurze, klare Antworten rund um Kauf, Nutzung und Pflege von Ha No Kuromaku Keramik-Schleifstein #1000.

Wie lange darf ich den Shapton Kuromaku wässern?

Höchstens 30 Minuten. Shapton schreibt, dass der Stein bei längerem Wässern weicher werden kann, ein Wasserbad über Nacht passt also nicht zu dieser Angabe. Dazu gilt: kein heißes Wasser, denn der starke Temperaturwechsel kann Risse im Stein verursachen. Beim Schärfen selbst braucht der Stein keinen stetigen Wasserstrom, ein Spritzer auf der Oberfläche reicht.

Kann ich auf dem Shapton Kuromaku Öl statt Wasser verwenden?

Ja, Shapton bezeichnet die Kuromaku-Steine als Wassersteine, die sich auch als Ölsteine nutzen lassen. Eine Bedingung gibt es: Wer auf einem Stein einmal Öl verwendet hat, soll auf diesem Stein immer Öl verwenden. Shapton rät damit von einem Wechsel zurück zu Wasser ab.

Wie lagere und trockne ich den Shapton Kuromaku?

Im mitgelieferten Kasten, nachdem du die Feuchtigkeit darin ausgewischt hast. Der weiße Schaumstoffeinleger ist laut Shapton ein Transportschutz und nicht zur Lagerung gedacht, weil nicht ganz trockene Steine darauf Schaden nehmen können. Getrocknet wird an der Luft, ein Ventilator direkt auf dem Stein kann Risse verursachen.

Passt die Läppplatte DGLP zum Kuromaku 1000?

Nach unserem Schluss aus Shaptons Zahlen ja. Die DGLP ist laut Shapton nur für feine Steine der Klasse 25 Mikrometer oder feiner gedacht, das entspricht Körnung 500 oder höher, und die 1000 liegt darüber. Für die gröberen Stufen der Serie wie die 120 ist sie damit nicht vorgesehen. Als zweite Läppplatte nennt Shapton die NAORU.

Woran erkenne ich, ob der Stein plan ist?

Am besten mit dem Bleistiftraster, das Shapton für die Kontrolle nennt: Du ziehst ein Gitter aus Bleistiftlinien über die Steinfläche und planst, bis alle Linien verschwunden sind. Linien, die stehen bleiben, hat die Läppplatte nicht berührt, dort liegt der Stein tiefer. Als Zusatz von uns, nicht von Shapton: Ein gerades Lineal quer über den Stein, gegen das Licht gehalten, zeigt eine Mulde als Lichtspalt.

Welchen Schleifwinkel nehme ich auf dem Shapton?

Den, den deine Klinge schon hat. Als Faustregel aus dem Handwerk, nicht als Herstellerangabe, gelten 15 bis 20 Grad je Seite für europäische und 10 bis 15 Grad für japanische Kochmesser. Zur Kontrolle färbst du die Fase mit einem Filzstift ein: Trägt der Stein die Farbe nach wenigen Zügen bis zur Schneide ab, liegst du richtig.

Welcher Stein passt nach dem 1000er?

Shapton empfiehlt für Haushaltsmesser den Wine Fine 5000 (K0704) als Finishstein. Dazwischen liegen in der Serie laut Shapton der Blue Medium 1500 (K0707) und der Green 2000 (K0703), darüber stehen Melon 8000 (K0710), Yellow 12000 (K0705) und Purple 30000 (K0711). Von 1000 auf 5000 ist es ein Sprung um den Faktor fünf in der Körnungszahl.