Premium Nakiri 17 cm
Kjøk · Nakiri
Einsteiger-Tipp

Premium Nakiri 17 cm

★★★★☆3.9 · 410 Bewertungen17 cm, Edelstahl, 58 HRC
✓ Redaktionell geprüftBewertet von Seydhan Cakmak (Gründer & Chef-Redakteur) · 10.7.2026

Das Kjøk Premium Nakiri ist ein ordentlicher Einstieg für alle, die erstmal ausprobieren wollen, ob die Nakiri-Form zur eigenen Küche passt, ohne viel Geld zu riskieren. Wer langfristig ein Messer für tägliche Nutzung sucht, sollte den Olivenholzgriff pflegen und mittelfristig über ein Upgrade zu einer Marke mit längerer Historie nachdenken.

Olivenholzgriff15°-PräzisionsschliffInkl. SchutzhülleGünstigster Einstieg im Vergleich
Preisvergleich
1 Shop
Bester Preis
Amazon
Originalverpackt
Auf Lager
23,90 €
Zum Shop →
Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand. Affiliate-Links.
Kurz & knapp7.7/10

Das Kjøk Premium Nakiri ist im Nakiri-Test 2026 der günstigste Einstieg: Olivenholzgriff, 15°-Anschliff und 58 HRC für rund 24 €. Die genaue Stahlsorte bleibt Herstellergeheimnis, für den ersten Nakiri-Versuch reicht die Schärfe aber locker – ein fairer Einsteiger-Tipp ohne großes Risiko.

Preis bei Amazon prüfen →

Ein Olivenholzgriff für unter 25 Euro klingt nach einem Versprechen, das selten eingehalten wird – beim Kjøk Premium Nakiri lohnt sich trotzdem der genaue Blick, denn die junge Marke positioniert sich bewusst als unkomplizierter Einstieg in die Nakiri-Welt, ohne gleich mit Herstellertraditionen oder Stahllegenden zu werben. Wer schon einmal ein Markenmesser für über 100 Euro gekauft hat, kennt die Skepsis, die ein derart niedriger Preis zunächst auslöst.

Klinge und Verarbeitung: Olivenholz statt Kunststoff

Die 17 cm lange Klinge besteht laut Hersteller aus hochwertigem Edelstahl, der in einem speziellen Ofenverfahren gehärtet wird – welche konkrete Legierung dahintersteckt, benennt Kjøk nicht näher. Das ist in dieser Preisklasse keine Seltenheit, schmälert aber die Nachvollziehbarkeit im Vergleich zu Marken, die ihre Stahlsorte offen kommunizieren. Auffällig ist dagegen der Griff: Olivenholz statt Kunststoff ist bei einem Messer unter 25 Euro ungewöhnlich und wertet die Optik spürbar auf. Jedes Stück ist durch die natürliche Maserung ein Unikat, was dem Messer trotz Einstiegspreis einen hochwertigeren Auftritt verschafft.

Im Lieferumfang liegt zusätzlich eine Schutzhülle aus stabilem Kunststoff bei – praktisch, wenn das Messer in der Schublade liegt oder mit auf Reisen soll, und schützt nebenbei auch andere Messer in derselben Schublade vor Kratzern. Das ist beim direkten Konkurrenzvergleich in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit.

Im Detail: Härte, Schliffwinkel und der Chop-Schnitt fürs erste Mal

Mit 58 (±2) HRC und einem Anschliff von rund 15° pro Seite ist die Klinge werksseitig ordentlich scharf – für ein Einsteigermesser sogar überdurchschnittlich fein. Wie jedes Nakiri hat auch das Kjøk eine gerade, rechteckige Schneide: Du führst die Klinge senkrecht durchs Schnittgut statt zu wiegen wie bei einem Kochmesser. Für alle, die zum ersten Mal mit dieser Klingenform arbeiten, ist das eine kleine Umstellung, aber keine Einschränkung – im Gegenteil, gerade beim Würfeln von Zwiebeln oder Karotten schneidet die komplette Klingenlänge sauber bis aufs Brett durch. Beim Zwiebelschneiden zeigt sich die Klinge angenehm gutmütig: Die Ringe lösen sich sauber voneinander, ohne dass Schichten zusammenkleben oder ausreißen.

Ist die Stahlqualität beim Kjøk Nakiri mit Markenherstellern vergleichbar?

Nicht ganz: Ohne benannte Legierung fehlt die Vergleichbarkeit zu dokumentierten Stählen wie X50CrMoV15 oder VG10. In der Praxis reicht die Schärfe für den Alltag völlig aus, nur bei der Schnitthaltigkeit über viele Wochen intensiver Nutzung dürfte ein markenbekannter Stahl die Nase vorn haben.

Pflege und Schärfen: Holzgriff braucht Aufmerksamkeit

Olivenholz ist robuster als viele andere Holzarten, trotzdem gehört das Messer niemals in die Spülmaschine – die Lauge lässt das Holz aufquellen und rissig werden. Nach dem Abtrocknen hilft gelegentliches Einreiben mit etwas Speiseöl, damit der Griff geschmeidig bleibt. Ein Wasserstein mit 1000er Körnung bringt die nötige Grundschärfe zurück, zwischendurch hilft ein Keramikstab, die Schneide ohne Materialabtrag aufzurichten und die Zeit zwischen zwei Schärfgängen zu verlängern. Wer noch unsicher ist, ob ein Nakiri überhaupt zur eigenen Kochroutine passt, findet im Messer-Finder eine schnelle Einordnung, bevor er in ein teureres Modell investiert.

Für wen geeignet?

Das Kjøk Premium Nakiri eignet sich für alle, die erstmals ein Nakiri ausprobieren wollen, ohne gleich viel Geld zu investieren, und die den Olivenholzgriff gerne pflegen. In unserem Nakiri & Gemüsemesser-Vergleich ist es der Einsteiger-Tipp für preisbewusste Käufer. Auch als kleines Geschenk für Koch-Einsteiger taugt es dank Holzgriff und Schutzhülle, ohne dass gleich viel Geld investiert werden muss. Wer täglich intensiv kocht und Wert auf eine dokumentierte Stahlsorte legt, wählt besser eines der Markenmesser im Vergleich.

Einen breiteren Überblick gibt unsere Bestenliste Nakiris.

Datenblatt

Technische Daten: Premium Nakiri 17 cm

Klingenlänge17 cm
StahlEdelstahl, Legierung vom Hersteller nicht näher spezifiziert
Härte58 (±2) HRC
Schliffbeidseitig, ca. 15° pro Seite
GriffOlivenholz
ZubehörSchutzhülle im Lieferumfang
PflegeHandwäsche Pflicht (Holzgriff, keine Spülmaschine)
Im Detail bewertet

Bewertung im Detail

Verarbeitung
7.4
Leistung
7.6
Handhabung
8.0
Preis-Leistung
9.0

Vorteile

  • Günstigster Einstieg ins Nakiri-Segment in diesem Vergleich
  • Olivenholzgriff wertet die Optik für unter 24 € spürbar auf
  • Schutzhülle im Lieferumfang – praktisch für Schublade und Transport
  • 15°-Anschliff macht die Klinge ab Werk angenehm scharf

Nachteile

  • Stahlsorte wird vom Hersteller nicht genau benannt – weniger Nachvollziehbarkeit als bei etablierten Marken
  • Olivenholzgriff braucht gelegentliche Ölpflege, sonst trocknet er mit der Zeit aus
  • Junge Marke ohne die jahrzehntelange Schärf- und Service-Historie der Wettbewerber
Im Vergleich

Premium Nakiri 17 cm im Vergleich

Premium Nakiri 17 cmPremium Nakiri 17 cmClassic Nakiri 17 cmClassic Nakiri 17 cmWasabi Black Nakiri 16,5 cmWasabi Black Nakiri 16,5 cm
Gesamtwertung7.7/109.4/108.8/10
Preis23,90 €108,29 €49,00 €
Verarbeitung7.49.68.8
Leistung7.69.38.7
Handhabung8.09.18.9
Preis-Leistung9.08.39.1
TypNakiriNakiriNakiri
Dieses ModellAnsehen →Ansehen →
Unser Fazit

Fazit

Das Kjøk Premium Nakiri ist ein ordentlicher Einstieg für alle, die erstmal ausprobieren wollen, ob die Nakiri-Form zur eigenen Küche passt, ohne viel Geld zu riskieren. Wer langfristig ein Messer für tägliche Nutzung sucht, sollte den Olivenholzgriff pflegen und mittelfristig über ein Upgrade zu einer Marke mit längerer Historie nachdenken.

Zum besten Preis bei Amazon →

Zuletzt geprüft: 10.7.2026· Redaktionelle Bewertung nach unserer Testmethodik

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Premium Nakiri 17 cm

Kurze, klare Antworten rund um Kauf, Nutzung und Pflege von Premium Nakiri 17 cm.

Ist die Klinge beim Kjøk Nakiri aus Damaststahl?

Nein. Die Klinge besteht laut Hersteller aus monolithischem Edelstahl mit rund 58 HRC, nicht aus Lagenstahl. Für ein Einsteigermesser in dieser Preisklasse ist das kein Nachteil – Schärfe und Handling stimmen, nur die charakteristische Damastmaserung fehlt.

Ist der Olivenholzgriff pflegeintensiv?

Etwas mehr als Kunststoff, aber machbar: Nach dem Abtrocknen gelegentlich mit ein paar Tropfen Speiseöl einreiben, dann bleibt das Holz geschmeidig und reißt nicht. Dauerhafte Nässe oder pralle Sonne sollte der Griff trotzdem nicht abbekommen.

Darf das Messer in die Spülmaschine?

Nein, keinesfalls. Der Olivenholzgriff quillt durch Spülmaschinenlauge auf und kann reißen, zusätzlich stumpft die Lauge die Schneide ab. Handwäsche mit warmem Wasser und sofortiges Abtrocknen sind hier Pflicht, nicht Kür.

Für wen eignet sich dieses Einsteiger-Nakiri?

Für alle, die erstmals ein Nakiri ausprobieren möchten, ohne gleich 50 oder 100 Euro zu investieren. Wer täglich intensiv kocht, wird mittelfristig von einer Klinge mit dokumentierter Stahlsorte und längerer Schnitthaltigkeit profitieren.