Edib Santoku 17 cm
Wakoli · Santoku
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Edib Santoku 17 cm

★★★★☆4.4 · 3.200 Bewertungen17 cm, VG10-Kern, 67 Lagen, 60±2 HRC
✓ Redaktionell geprüftBewertet von Seydhan Cakmak (Gründer & Chef-Redakteur) · 10.7.2026

Als vielseitiges Haupt-Santoku für den Küchenalltag ist die 17-cm-Version des Wakoli Edib die naheliegende Wahl der Serie – deshalb auch die meistgekaufte Größe. Wer explizit ein kompaktes Zweitmesser sucht, ist mit der 12,5-cm-Variante besser bedient; wer maximale Politur will, muss in eine höhere Preisklasse wechseln.

67 Lagen Damaststahl mit VG10-Kern60±2 HRC KlingenhärtePakkaholzgriff, beidhändig nutzbar17-cm-Allround-Klingemeistverkaufte Wakoli-Santoku-Größe
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Kurz & knapp8.7/10

Das Wakoli Edib Santoku 17 cm ist die meistgekaufte Größe der Serie: VG10-Kern, 67 Lagen Damaststahl und 60±2 HRC für rund 54 €. Als vielseitiges Haupt-Santoku für Gemüse, Fisch und Fleisch überzeugt es preislich wie handwerklich – Feinschliff auf Premium-Niveau darfst du dafür nicht erwarten.

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Wenn eine Baugröße innerhalb einer ganzen Messerserie zum meistgekauften Modell wird, lohnt sich die Frage, warum. Beim Wakoli Edib ist es die 17-cm-Santoku-Version, die diese Rolle übernimmt – nicht die kürzere 12,5-cm- oder eine größere Variante. Der Grund liegt in der Balance: lang genug für die meisten Kochmesser-Aufgaben, kurz genug, um handlich zu bleiben. Wakoli, eine Marke der Oleio GmbH, hat mit der Edib-Serie über die Jahre eine der größten Kundenbewertungsbasen unter den deutschen Amazon-Damastmessern aufgebaut, was die 17-cm-Größe zu einem der meistrezensierten Modelle dieses gesamten Vergleichs macht. Für Käufer bedeutet diese Marktreife vor allem eines: Bei kaum einem anderen Modell in diesem Vergleich lässt sich die Konsistenz der Herstellerangaben über so viele unabhängige Kundenstimmen hinweg gegenprüfen. Mit VG10-Kern, 67 Lagen Damaststahl und einem Preis von rund 54 € bewegt sich das Modell im soliden Mittelfeld dieses Vergleichs.

Verarbeitung und erster Eindruck

Die 17 cm lange Klinge trägt einen VG10-Kern, der laut Wakoli von 67 Lagen Damaststahl umschlossen wird, gehärtet auf 60±2 HRC. Der beidseitige Anschliff liegt bei rund 15 Grad pro Seite. Der Pakkaholzgriff ist symmetrisch geformt und funktioniert dadurch für Rechts- wie Linkshänder gleich gut. In der Hand liegt das Messer ausgewogen, ohne klingen- oder griffseitig zu kopflastig zu wirken – ein Aspekt, der besonders bei längeren Schneidesessions den Unterschied zwischen Ermüdung und entspanntem Arbeiten macht. Die Wate ist gleichmäßig ausgeschliffen, wenn auch – wie bei den meisten Messern dieser Preisklasse – nicht so fein poliert wie bei den Premium-Modellen dieses Vergleichs. Für den Alltagseinsatz ist das unerheblich, für Liebhaber der Klingenoptik ein Unterschied, den man sieht, wenn man genau hinschaut. Die Zwinge zwischen Klinge und Griff ist sauber verschliffen, ohne Grat oder scharfe Übergangskante, die beim Greifen stören könnte – ein Detail, das bei manchen Billigmessern unterhalb der 30-Euro-Marke fehlt.

Ist der Lagenstahl beim Wakoli Edib 17 cm echt oder nur Optik?

Die Angabe von 67 Lagen Damaststahl um einen VG10-Kern ist bei diesem Modell konsistent dokumentiert – nicht nur auf der eigenen Produktseite, sondern auch in unabhängigen Fachhändler- und Vergleichsbeschreibungen. Das spricht für eine reale Lagenkonstruktion statt eine bloße Werbezahl. Sichtbar ist ein feines, durchgängiges Wellenmuster über die komplette Klingenlänge, das auch nach dem Nachschärfen erhalten bleibt, weil es aus der Materialstruktur entsteht und nicht nur oberflächlich aufgebracht ist. Für 54 € ist das ein nachvollziehbarer Gegenwert – wer die tiefste, kontrastreichste Musterung sucht, findet sie eher bei den deutlich teureren Modellen dieses Vergleichs, etwa den Zayiko-Premiumserien mit Kupfer- oder Bronze-Einlage. Wer selbst nachprüfen will, kann die Klinge leicht anwinkeln und gegen eine Lichtquelle halten: Echte Lagenstruktur bricht das Licht ungleichmäßig in feinen Linien, während rein geätzte oder bedruckte Oberflächen eher gleichmäßig spiegeln.

Pflege & Schärfen im Alltag

Bei 60±2 HRC gilt: kein klassischer Stahl-Wetzstab, sondern Keramikstab oder Wasserstein. Grundschärfe kommt vom 1000er-Stein, Politur von 3000er Körnung aufwärts. Wie sich Winkel und Körnung zueinander verhalten, lässt sich gefahrlos im Schärf-Trainer durchspielen. Die Spülmaschine bleibt tabu: Auch wenn Pakkaholz feuchtigkeitsunempfindlicher ist als Naturholz, schaden Reinigerchemie und das Anschlagen im Korb sowohl Schneide als auch Griffoberfläche. Von Hand abwaschen und zeitnah trockenreiben genügt, ein gelegentlicher Tropfen Pflegeöl auf dem Pakkaholz erhält zusätzlich den satten Farbton.

Für wen geeignet?

Die 17-cm-Version des Wakoli Edib ist die richtige Wahl für alle, die ein einziges, vielseitiges Damastmesser für den kompletten Küchenalltag suchen – von Gemüse über Fisch bis zu unkompliziertem Fleisch. Wer hauptsächlich kleinere Aufgaben hat oder ein Zweitmesser neben einem großen Kochmesser sucht, ist mit der 12,5-cm-Variante besser bedient. Und wer maximale Politur und Griffkomfort will, sollte in eine höhere Preisklasse investieren – für den soliden Küchenalltag reicht das Edib 17 cm aber vollkommen aus. Auch als Ersatz für ein in die Jahre gekommenes Standardmesser aus dem Besteckset ist die 17-cm-Version ein spürbarer Sprung nach oben, ohne dass gleich ein dreistelliger Betrag investiert werden muss.

Einen breiteren Überblick gibt unsere Bestenliste Damastmesser.

Datenblatt

Technische Daten: Edib Santoku 17 cm

Klingenlänge17 cm
StahlVG10-Kern, 67 Lagen Damaststahl
Härte60±2 HRC
Schliffbeidseitig, ca. 15° pro Seite
GriffPakkaholz, symmetrisch
LieferumfangGeschenkbox
PflegeHandwäsche, kein Spülmaschinengang
Im Detail bewertet

Bewertung im Detail

Verarbeitung
8.3
Leistung
8.6
Handhabung
8.7
Preis-Leistung
9.1

Vorteile

  • 17 cm sind die vielseitigste Santoku-Länge – für fast jede Küchenaufgabe ausreichend, ohne unhandlich zu werden
  • 67 Lagen VG10-Damaststahl mit durchgehend dokumentierter Spezifikation, kein Blindkauf
  • Meistverkaufte Größe der Serie mit entsprechend breiter Erfahrungsbasis in Kundenbewertungen
  • Beidhändig nutzbarer, symmetrischer Pakkaholzgriff

Nachteile

  • Bei 54 € liegt die Politur der Wate spürbar unter dem Niveau der Premium-Modelle dieses Vergleichs
  • 60±2 HRC ist schlagempfindlicher als weicherer Stahl – kein Messer für Knochen oder Tiefkühlkost
  • Kein ausgeprägter Fingerschutz-Kropf, ungeübte Nutzer greifen beim Wiegeschnitt anfangs etwas nah an die Klinge
Im Vergleich

Edib Santoku 17 cm im Vergleich

Edib Santoku 17 cmEdib Santoku 17 cmMysticMagma Santoku 17,5 cmMysticMagma Santoku 17,5 cmLimited Edition Kupfer Kiritsuke 20 cmLimited Edition Kupfer Kiritsuke 20 cm
Gesamtwertung8.7/109.4/109.0/10
Preis54,00 €183,99 €219,99 €
Verarbeitung8.39.69.4
Leistung8.69.59.3
Handhabung8.79.28.8
Preis-Leistung9.18.27.8
TypSantokuSantokuKiritsuke
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Unser Fazit

Fazit

Als vielseitiges Haupt-Santoku für den Küchenalltag ist die 17-cm-Version des Wakoli Edib die naheliegende Wahl der Serie – deshalb auch die meistgekaufte Größe. Wer explizit ein kompaktes Zweitmesser sucht, ist mit der 12,5-cm-Variante besser bedient; wer maximale Politur will, muss in eine höhere Preisklasse wechseln.

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Zuletzt geprüft: 10.7.2026· Redaktionelle Bewertung nach unserer Testmethodik

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Edib Santoku 17 cm

Kurze, klare Antworten rund um Kauf, Nutzung und Pflege von Edib Santoku 17 cm.

Ist der Damast beim Wakoli Edib 17 cm echt?

Ja. Wakoli gibt für die gesamte Edib-Serie 67 Lagen Damaststahl um einen VG10-Kern mit 60±2 HRC an, eine Angabe, die sich über mehrere unabhängige Fachhändler-Beschreibungen deckt. Bei 54 € ist das eine nachvollziehbare, transparente Konstruktion statt einer vagen Marketing-Zahl.

Warum ist die 17-cm-Version die meistgekaufte?

17 cm treffen die Mitte zwischen kompaktem Officemesser und großem Kochmesser und decken damit die meisten Alltagsaufgaben ab – von Zwiebeln bis zu mittleren Fleischstücken. Das macht sie zur naheliegenden Einstiegsgröße für Käufer, die nur ein Santoku besitzen möchten.

Wie oft muss ich das Messer nachschärfen?

Bei regelmäßiger Küchennutzung reicht ein Nachschärfen auf dem Wasserstein etwa alle sechs bis acht Wochen, dazwischen hält ein Keramikstab die Schneide aufgerichtet. Wie schnell die Schärfe nachlässt, hängt stark vom Schneidbrett ab – Holz oder Kunststoff schonen die Kante am meisten.

Gibt es einen Santoku-Testsieger der Stiftung Warentest?

Nein, keinen aktuellen. Die Stiftung Warentest hat zuletzt 2014 Kochmesser geprüft und seither keine eigene Santoku- oder Damastmesser-Kategorie aufgelegt. Orientierung liefern aktuell Fachredaktionen und unabhängige Vergleiche.