MysticMagma Santoku 17,5 cm
Zayiko · Santoku
Vergleichssieger 2026

MysticMagma Santoku 17,5 cm

★★★★★9,4/10 RedaktionswertungWie wir bewerten17,5 cm, VG10-Kern, 67 Lagen, 60±2 HRC
✓ Redaktionell geprüftBewertet von Seydhan Cakmak (Gründer & Chef-Redakteur) · 10.7.2026

Unsere Einschätzung: Nimm das MysticMagma, wenn du das Band aus Kupfer und Bronze und den Griff aus Ahornwurzelholz willst, von Hand spülst und auf Akazienholz oder weichem Kunststoff schneidest. Geht es dir nur um die Klinge, reicht das Wakoli Edib derselben Firma.

67 Lagen Damaststahl mit VG-10-KernKupfer- und Bronze-Einlage in der Klinge, laut Hersteller feuerverschweißtHärte 60 ± 2 HRC laut HerstellerBeidseitiger V-Schliff mit 15 GradDualCurve-Griff aus AhornwurzelholzHolzbox im Lieferumfang
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Kurz & knapp9.4/10

Das Zayiko MysticMagma Santoku hat eine 17,5 cm lange Klinge aus 67 Lagen Damaststahl mit VG-10-Kern, laut Hersteller 60 ± 2 HRC hart und beidseitig mit 15 Grad geschliffen. Kupfer und Bronze in der Klinge dienen laut Oleio nur der Optik. Für ca. 184 Euro (Stand Juli 2026) ist es unser Vergleichssieger unter den Damastmessern.

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Die Oleio GmbH aus Buxtehude führt zwei eigene Messermarken, Wakoli und Zayiko. Zayiko bezeichnet die Firma als ihre Designmesser-Marke, und am MysticMagma Santoku sieht man, was damit gemeint ist: Durch die Damastklinge zieht sich ein Band aus Kupfer und Bronze, der Griff ist aus Ahornwurzelholz. Bei Amazon kostete es ca. 184 Euro (Stand Juli 2026).

Unter den 25 Messern in unserem Damastmesser-Vergleich hat das MysticMagma die höchste Gesamtwertung und ist damit unser Vergleichssieger. Am schwächsten schneidet es in unserer Wertung beim Verhältnis von Preis und Leistung ab. Was dahintersteckt, zeigt weiter unten eine Herstellerangabe zur Einlage.

Klinge: VG-10-Kern, 67 Lagen, 15 Grad

Oleio gibt die Klinge mit 17,5 cm Länge an, dieselbe Zahl steht im Amazon-Katalogtitel. Sie besteht laut Hersteller aus 67 Lagen Damaststahl um einen Kern aus VG-10, gehärtet auf 60 ± 2 HRC. Geschliffen ist sie beidseitig, als V-Schliff mit 15 Grad. Ob der Wert pro Seite gilt, steht nicht dabei. Üblich ist diese Lesart, ein Gesamtwinkel von 15 Grad wäre für ein Küchenmesser ungewöhnlich spitz.

Auf dem Produktfoto hat die Klinge zwei Zonen. Zur Schneide hin liegt ein graues, welliges Lagenbild, der Streifen unter dem Rücken ist heller und dunkel gefleckt. Dazwischen läuft in Wellen ein kupfer- bis goldfarbenes Band über die Klinge. Kullen sind auf dem Bild keine zu sehen, die Flanke ist glatt. Kurz vor dem Griff sitzt ein quadratischer Stempel mit Schriftzeichen, und der Rücken fällt zur Spitze hin ab, wie es für ein Santoku typisch ist.

Zahlst du bei Kupfer und Bronze nur für die Optik?

Weitgehend ja, und so steht es beim Hersteller selbst. Laut Oleio sind die Metalleinlagen bündig integriert, haben keinen Einfluss auf Schneidwiderstand oder Stabilität und verleihen dem Messer lediglich seine Optik. Geschnitten wird mit dem Stahl.

Wie die Einlage entsteht, beschreibt Oleio so: Kupfer und Bronze werden während des Schmiedens untrennbar mit dem Damaststahl feuerverschweißt und bilden auf dem dunkel geätzten Stahl fließende Adern. Jede Klinge wird nach Herstellerangabe einzeln geätzt und von Hand poliert, zwei gleiche Muster soll es deshalb nicht geben. Das Band auf dem Produktfoto zeigt also ein einzelnes Exemplar, dein Messer sieht im Detail anders aus.

Günstiger geht es bei Oleios zweiter Hausmarke: Das Wakoli Edib Santoku 17 cm hat laut Amazon-Katalogtitel dieselbe Lagenzahl, einen VG10-Kern und dieselbe Härteangabe. Seine Klinge ist einen halben Zentimeter kürzer, der Griff ist aus Pakkaholz. Es kostete ca. 54 Euro (ebenfalls Stand Juli 2026), also knapp 130 Euro weniger als das MysticMagma.

Unsere Einschätzung: Wer ein Santoku vor allem zum Schneiden kauft, zahlt beim MysticMagma mehr als das Dreifache für Kupfermuster und Wurzelholz. Wer genau dieses Aussehen haben will, bekommt es dagegen ohne Abstriche bei den Klingendaten, und deshalb halten wir den Aufpreis für vertretbar.

Griff aus Ahornwurzelholz

Oleio beschreibt den Griff als dichtes Ahornwurzelholz in einer Form, die der Hersteller DualCurve nennt: abgerundete Flächen für die Handfläche und dezente Kanten für sicheren Halt. Auf dem Produktfoto ist das Holz braun und stark gemasert, an der Seite erkennt man Längskanten.

Nieten sind auf dem Foto nirgends zu sehen. Genietete Griffschalen wären ein typischer Hinweis auf einen durchgehenden Erl; ohne sie bleibt offen, wie weit die Klinge in den Griff hineinreicht. Zu sehen sind dafür eine silberfarbene Zwinge zwischen Klinge und Griff und eine ebenfalls silberfarbene Kappe am Griffende.

Als Wurzelholz bezeichnet man Holz aus dem Wurzelstock oder aus Maserknollen, in dem die Fasern verwirbelt laufen. Daher kommt die unruhige Zeichnung. Wie jedes Naturholz nimmt es Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, es quillt und schwindet. Ein Griff aus Kunststoff oder Micarta ist in dieser Hinsicht anspruchsloser, der Wurzelholzgriff braucht die Pflege, die weiter unten steht.

Im Detail: VG-10-Kern und Damastmantel

VG-10 stammt vom japanischen Stahlhersteller Takefu Special Steel. Der rostträge Stahl enthält rund 1 Prozent Kohlenstoff und etwa 15 Prozent Chrom, dazu Molybdän, Vanadium und Kobalt. X50CrMoV15, der Stahl vieler deutscher Küchenmesser, hat mit etwa 0,5 Prozent nur halb so viel Kohlenstoff. Mehr Kohlenstoff erlaubt eine höhere Härte: Küchenmesser aus VG-10 liegen meist bei 60 bis 61 HRC, deutsche Messer aus X50CrMoV15 bei 55 bis 58 HRC. Eine härtere Schneide hält einen feinen Winkel länger, bevor sie sich umlegt, dafür ist sie spröder.

Die Toleranz, die Oleio angibt, ist groß. Plus minus zwei Punkte heißen, dass ein Exemplar zwischen 58 und 62 HRC liegen darf. Am unteren Rand wäre es kaum härter als ein gut gehärtetes deutsches Messer, am oberen Rand läge es über dem, was bei VG-10-Klingen üblich ist. Wo ein einzelnes Messer landet, lässt sich aus der Angabe nicht ablesen. Wir hätten uns eine engere Spanne gewünscht.

Damaststahl im heutigen Sinn ist Lagenstahl. Zwei oder mehr Stahlsorten werden aufeinandergelegt, im Feuer verschweißt und gefaltet oder gestapelt. Weil die Sorten beim Ätzen unterschiedlich dunkel werden, erscheinen die Lagen als Muster. Bei einer Klinge mit Kern liegt der Damast als Mantel links und rechts auf dem Kernstahl, und die Schneide bildet der Kern.

Zur Herstellung schreibt Oleio, Design und Konzeption lägen in Buxtehude, die Klingen fertigten spezialisierte Partner, und die Damastlagen würden vorverschweißt geliefert. Vorlaminierter Damast wird als Halbzeug gehandelt, aus dem die Klingen erst geschnitten und dann gehärtet werden. Nach Oleios Angaben ist die Klinge damit Lagenstahl und kein aufgedrucktes Muster. Wie du Lagenstahl von einem nur geätzten oder gelaserten Muster unterscheidest, erklären wir im Ratgeber Echten Damast erkennen.

Bleibt der Winkel. Je spitzer der Keil an der Schneide, desto weniger Widerstand setzt das Schnittgut ihm entgegen und desto weniger Material stützt die Kante. Eine dünne Schneide aus hartem Stahl verzeiht deshalb wenig, wenn du seitlich hebelst oder auf einer harten Unterlage arbeitest.

Drei Alternativen, die wir daneben legen würden

Zwei davon sind Santokus, eines ist ein Gyuto. Alle drei stehen in unserem Damastmesser-Katalog.

Modell Der Unterschied Preis Unsere Wertung Nimm dieses, wenn
Zayiko MysticMagma Santoku 17,5 cm (dieses) VG-10-Kern, Kupfer- und Bronze-Einlage, Ahornwurzelholzgriff laut Hersteller ca. 184 € 9,4 du genau dieses Muster willst und von Hand spülst
Wakoli Edib Santoku 17 cm gleiche Lagenzahl, VG10-Kern und Härteangabe laut Amazon-Titel, Pakkaholzgriff ca. 54 € 8,7 dir die Klingendaten reichen und dein Budget unter 60 Euro liegt
HEZHEN Santoku 73 Lagen Olivenholz 73 Lagen und Olivenholzgriff laut Amazon-Titel ca. 120 € 8,8 du einen Olivenholzgriff möchtest und 64 Euro weniger ausgeben willst
Miyabi 7000D Gyutoh 20 cm Gyuto statt Santoku, 20 cm, Micarta-Griff laut Amazon-Titel ca. 200 € 9,1 du beim Schneiden wiegst und für die längere Klinge rund 16 Euro mehr zahlst

Die Preise sind Amazon-Preise mit Stand Juli 2026, seither können sie sich verschoben haben. Die Wertung ist unsere redaktionelle Einschätzung aus dem Datenvergleich, kein Messergebnis.

Für wen das MysticMagma passt und für wen nicht

Oleio legt die Klinge auf Fleisch, Fisch und Gemüse aus, und zwar für den senkrechten Druckschnitt: Das Messer geht ohne Wiegen nach unten und leicht nach vorn durch das Schnittgut. Die hohe Klingenwand soll laut Hersteller dabei an den Fingerknöcheln der Führhand entlangführen. Wer Kräuter lieber wiegend hackt, die Spitze auf dem Brett und den Griff im Takt auf und ab, braucht eine Schneide mit mehr Bogen, wie sie Gyuto und europäisches Kochmesser meist haben. Aus unserem Katalog käme dafür das Miyabi 7000D Gyutoh infrage.

Zur Länge: Santokus haben meist Klingen zwischen etwa 16 und 18 cm, das MysticMagma liegt im oberen Teil dieser Spanne. Wir würden ein Brett ab etwa 35 cm Länge nehmen, damit neben der Klinge Platz für das Schnittgut bleibt. Wer auf einem kleinen Brett arbeitet oder vor allem Schalotten und Knoblauch schneidet, findet in derselben Serie ein Santoku klein mit 12,5 cm Klinge.

Die falsche Wahl ist das MysticMagma für alle, die auf Glas- oder Steinplatten schneiden und daran nichts ändern wollen. Oleio rät, die feine Schneide nur auf elastischen Brettern aus Akazienholz oder weichem Kunststoff zu benutzen. Auf einer harten Platte setzt die Kante bei jedem Schnitt auf einem Material auf, das nicht nachgibt. Wer bei seiner Glasplatte bleibt, fährt mit einem weicheren, günstigen Messer besser, das er ohne Reue am Wetzstahl nachzieht.

Bei der Pflege gibt es wenig Spielraum. Wenn bei dir jedes Messer in die Spülmaschine wandert, ist ein Messer mit Kunststoffgriff und ohne Einlage die bessere Wahl.

Wer bisher mit dem Wetzstahl nachzieht, muss umlernen. An Klingen um 60 HRC richtet ein geriffelter Wetzstahl wenig auf. Rechne deshalb einen Schleifstein in dein Budget ein oder nutze den Schärfservice des Herstellers, den wir bei der Pflege beschreiben.

Kaufen kannst du das MysticMagma auch direkt bei Oleio. Das HEZHEN-Santoku mit Olivenholzgriff liegt preislich zwischen MysticMagma und Wakoli Edib. Wenn du dir bei Klingenform und Budget noch unsicher bist, grenzt der Messer-Finder die Auswahl ein.

Pflege und Schärfen nach Oleios Vorgaben

Gespült wird von Hand mit lauwarmem Wasser, danach trocknest du das Messer sofort gründlich ab. Oleio begründet das mit Oxidation, die sonst droht. In die Spülmaschine darf das MysticMagma laut Hersteller nicht, und den Griff ölst du ab und zu.

Zum Schärfen gehört eine Klinge dieser Härte auf den Wasserstein. Mit einer mittleren Körnung um 1000 stellst du eine stumpfe Schneide wieder her, ein feiner Stein ab etwa 3000 glättet sie und nimmt den Grat. Wichtiger als die Körnung ist ein gleichbleibender Winkel nahe am Werkswinkel, sonst schleifst du mit jedem Durchgang eine neue Fase an. Zum Nachziehen zwischen zwei Schleifgängen eignet sich bei harten Klingen eher ein Keramikstab als ein Wetzstahl. Wie man einen Winkel von Hand hält, kannst du im Schärf-Trainer üben, bevor du an die Klinge gehst.

Seit März 2026 bietet Oleio einen Schärfservice an, ausschließlich für Messer der eigenen Marken Wakoli und Zayiko. Laut Hersteller wird dabei der Originalwinkel wiederhergestellt. Für alle, die keinen Stein anfassen wollen, halten wir das für den naheliegenden Weg.

Zur Aufbewahrung liefert Oleio das Messer in einer massiven, passgenauen Holzbox, die laut Hersteller auch als Präsentationsfläche dienen soll. Wer es verschenken will, hat die Verpackung damit gleich dabei. Auf dem Produktfoto ist die Box rotbraun, hat zwei messingfarbene Beschläge und trägt ein eingeprägtes Logo mit dem Schriftzug ZAYIKO.

Was Oleio nicht angibt

In den Herstellerangaben, die wir zum MysticMagma Santoku gefunden haben, fehlen das Gewicht, die Klingenhöhe in Millimetern (Oleio spricht nur von einer hohen Klingenwand) und die Stärke des Klingenrückens. Ein Fertigungsland nennt der Hersteller nicht, nur die oben erwähnten Partner; ob die Klingen des Wakoli Edib bei denselben Partnern entstehen, geht aus Oleios Angaben nicht hervor. Offen ist auch das Material von Zwinge und Endkappe, die auf dem Foto silberfarben aussehen, und ob der DualCurve-Griff symmetrisch geformt ist.

Fürs Schärfen fehlt eine Angabe zum Nachschärfwinkel und dazu, ob Wetzstahl oder Keramikstab für dieses Modell vorgesehen sind. Wie sich die Einlage über die Jahre verfärbt und ob sich eine Verfärbung auspolieren lässt, ohne die Ätzung des Damasts anzugreifen, beschreibt Oleio ebenso wenig. Garantiebedingungen für Zayiko-Messer und die Kosten des Schärfservice haben wir nicht gefunden.

Datenblatt

Technische Daten: MysticMagma Santoku 17,5 cm

Artikelnummer1DM-SAN-BRO-KDK (Oleio)
Klingenlänge17,5 cm
Gesamtlänge31,5 cm laut Hersteller
StahlVG-10-Kern, 67 Lagen Damaststahl, Kupfer- und Bronze-Einlage
Härte60 ± 2 HRC laut Hersteller
Schliffbeidseitiger V-Schliff, 15 Grad laut Hersteller
GriffAhornwurzelholz in DualCurve-Form; auf dem Produktfoto ohne sichtbare Nieten
Gewichtkeine Herstellerangabe gefunden
HerkunftMarke der Oleio GmbH, Buxtehude; Klingenfertigung durch Partner, Land nicht genannt
LieferumfangHolzbox
Pflegevon Hand mit lauwarmem Wasser, sofort abtrocknen; laut Hersteller keine Spülmaschine
Im Detail bewertet

Bewertung im Detail

Verarbeitung
9.6
Leistung
9.5
Handhabung
9.2
Preis-Leistung
8.2

Vorteile

  • ✓Stahl, Härte und Schliff vom Hersteller beziffert: VG-10-Kern, 67 Lagen Damaststahl, 60 ± 2 HRC, beidseitiger V-Schliff mit 15 Grad
  • ✓Kupfer und Bronze laut Oleio beim Schmieden feuerverschweißt und bündig eingearbeitet, jede Klinge einzeln geätzt und von Hand poliert
  • ✓Beidseitiger Schliff, also nicht auf eine Hand festgelegt wie einseitig geschliffene japanische Klingen
  • ✓Oleio schärft Zayiko-Messer seit März 2026 im eigenen Schärfservice nach und stellt dabei laut Hersteller den Originalwinkel wieder her

Nachteile

  • ✗Knapp 130 Euro teurer als das Wakoli Edib derselben Firma (Amazon, Stand Juli 2026), obwohl dessen Katalogtitel ebenfalls 67 Lagen, VG10-Kern und 60 ± 2 HRC nennt
  • ✗Nur Handwäsche: Die Spülmaschine schließt Oleio aus, der Wurzelholzgriff braucht gelegentlich Öl
  • ✗Gewicht, Klingenhöhe, Erl-Bauart und Fertigungsland gibt der Hersteller nicht an
  • ✗Laut Oleio nur für elastische Bretter aus Akazienholz oder weichem Kunststoff gedacht, Glas- und Steinplatten scheiden damit aus
Im Vergleich

MysticMagma Santoku 17,5 cm im Vergleich

MysticMagma Santoku 17,5 cmMysticMagma Santoku 17,5 cm7000D Gyutoh Kochmesser 20 cm7000D Gyutoh Kochmesser 20 cmClassic Kiritsuke 15 cmClassic Kiritsuke 15 cm
Gesamtwertung9.4/109.1/109.0/10
Preis183,99 €199,95 €169,00 €
Verarbeitung9.69.49.3
Leistung9.59.39.2
Handhabung9.28.88.6
Preis-Leistung8.28.08.1
TypSantokuGyutoKiritsuke
Dieses ModellAnsehen →Ansehen →
Unser Fazit

Fazit

Unsere Einschätzung: Nimm das MysticMagma, wenn du das Band aus Kupfer und Bronze und den Griff aus Ahornwurzelholz willst, von Hand spülst und auf Akazienholz oder weichem Kunststoff schneidest. Geht es dir nur um die Klinge, reicht das Wakoli Edib derselben Firma.

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Zuletzt geprüft: 24.9.2026· Redaktionelle Bewertung nach unserer Bewertungsmethode

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu MysticMagma Santoku 17,5 cm

Kurze, klare Antworten rund um Kauf, Nutzung und Pflege von MysticMagma Santoku 17,5 cm.

Woran erkenne ich beim Kauf genau dieses Modell?

An der Oleio-Artikelnummer 1DM-SAN-BRO-KDK, bei Amazon an der ASIN B0CLM6WPFH. Die Nummer lohnt einen Blick, weil Oleio die MysticMagma-Serie in acht Klingenformen anbietet. Verwechseln kannst du vor allem zwei davon: das Santoku klein mit der Nummer 1DM-KLN-SAN-KDK und das Chai Dao, dessen Klinge ebenfalls 17,5 cm misst. Ein Chai Dao ist ein chinesisches Kochmesser mit breiter, fast rechteckiger Klinge, auf Fotos also gut vom Santoku zu unterscheiden.

Wie lang ist das Messer insgesamt, und passt es in meinen Messerblock?

Oleio gibt eine Gesamtlänge von 31,5 cm an. Zieht man die Klinge ab, bleiben rechnerisch 14 cm für Zwinge, Griff und Endkappe. In einem Messerblock kommt es auf den Schlitz an: Er muss so tief sein wie die Klinge lang ist und breit genug für ein Santoku mit hoher Klingenwand. Miss im Zweifel deinen Block aus und frag Oleio nach der Klingenhöhe.

Darf das Santoku in die Spülmaschine?

Nein, Oleio schließt die Spülmaschine für die MysticMagma-Messer ausdrücklich aus. Als Grund nennt der Hersteller die Kombination aus hartem Kernstahl, Einlagen aus Buntmetall und Naturholz: Hitze und Salze greifen die Metalle wie das Holz an. Aus unserer Sicht kommt hinzu: Ein Wurzelholzgriff, der im Spülgang lange heiß und nass wird, quillt und kann beim Trocknen reißen.

Womit öle ich den Griff aus Ahornwurzelholz?

Mit einem lebensmittelechten Klingen- oder Holzöl, das empfiehlt Oleio für diese Serie. Gelegentlich aufgetragen, soll es verhindern, dass das Holz austrocknet. Wir würden dafür kein Speiseöl aus dem Küchenschrank nehmen, weil nicht trocknende Öle wie Olivenöl im Holz ranzig werden können. Trag das Öl dünn auf, lass es einziehen und wisch den Überschuss nach einer Weile ab, sonst bleibt der Griff klebrig.

Welchen Schleifstein brauche ich für das MysticMagma?

Für das eigentliche Schärfen einen Stein mit Körnung 1000. Zayiko hat selbst einen solchen Stein im Programm und beschreibt ihn als Stein für den Grundschliff stumpfer oder reparierter Messer. Bei intensiver Nutzung rät die Produktseite des Steins alle 2 bis 3 Monate zu einem Grundschliff. Die Angabe stammt aus dem Zubehör und gilt nicht speziell für dieses Santoku. Wer die Schneide danach glätten will, ergänzt einen feineren Abziehstein.

Kann ich das Santoku als Linkshänder benutzen?

Vom Schliff her ja, denn Oleio gibt einen beidseitigen V-Schliff an. Offen bleibt beim MysticMagma die Griffform: Das Produktfoto zeigt das Messer nur von einer Seite, wie die DualCurve-Kanten auf der anderen verlaufen, ist darauf nicht zu erkennen. Den beidseitigen Schliff solltest du bei japanischen Messern nicht voraussetzen: Traditionell einseitig geschliffene Formen wie Deba oder Yanagiba sind in der Standardausführung für die rechte Hand gemacht, Linkshänder brauchen dafür eine eigene Ausführung.

Läuft die Kupfer- und Bronze-Einlage mit der Zeit an?

Damit solltest du rechnen. Oleio schreibt vor, das Messer nach dem Spülen sofort gründlich abzutrocknen, um Oxidation zu vermeiden, und begründet das mit der Materialkombination, zu der neben Kernstahl und Naturholz die Einlagen aus Buntmetall gehören. Allgemein gilt: Kupfer und Bronze laufen an der Luft mit der Zeit dunkler an, Feuchtigkeit beschleunigt das. Säure aus Zitrusfrüchten, Tomaten oder Essig greift die beiden Metalle an und kann Flecken hinterlassen. Die Farbe des Bandes auf dem Produktfoto ist also eine Momentaufnahme.

Taugt das Santoku für Knochen oder Tiefgefrorenes?

Wir würden es dafür nicht nehmen. Oleio nennt Fleisch, Fisch und Gemüse als Einsatzbereich. Für Knochen, Geflügelkarkassen und gefrorene Blöcke gehört ein Hackmesser oder eine Knochensäge in die Küche. Ein Hackmesser hat eine deutlich dickere und schwerere Klinge mit stumpferem Schneidenwinkel, es ist auf Schläge ausgelegt.