Santoku Damastmesser 18 cm
KLAMER · Santoku

Santoku Damastmesser 18 cm

★★★★☆7,6/10 RedaktionswertungWie wir bewerten18 cm, Kullenschliff, 13-Grad-Schliff
✓ Redaktionell geprüftBewertet von Seydhan Cakmak (Gründer & Chef-Redakteur) · 13.7.2026

Wer den praktischen Kullenschliff schätzt und ein leichtes, kompaktes Santoku für Gemüse und Alltagsschnitte sucht, bekommt beim KLAMER ein funktionales Messer zu einem fairen Preis. Wer eine transparent dokumentierte Stahlsorte mit Härteangabe braucht, sollte bei anderen Modellen dieses Vergleichs genauer hinsehen.

Kullenschliff (Grantonschliff)13-Grad-Anschliff beidseitig18 cm KlingenlängePakkaholzgriffDamaststahl-Klinge
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Kurz & knapp7.6/10

Das KLAMER Santoku kombiniert einen Kullenschliff mit einem 13-Grad-Anschliff und Damaststahl in einer 18-cm-Klinge für 59,49 Euro. Die Luftpolster-Mulden entlang der Schneide verhindern, dass Kartoffel- oder Gurkenscheiben an der Klinge kleben bleiben, ein Detail, das man sonst eher bei teureren Santokus findet.

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Kullenschliff kennt man von deutlich teureren Messern: kleine Mulden entlang der Klinge, die beim Schneiden Luftpolster erzeugen und verhindern, dass Schnittgut an der Klinge klebt. KLAMER verbaut diesen sonst eher der Oberklasse vorbehaltenen Schliff auch am 59,49-Euro-Santoku und kombiniert ihn mit einem spitzen 13-Grad-Anschliff, eine ungewöhnliche Ausstattung für diese Preisklasse, die das Modell von reiner Standardware abhebt.

Erster Eindruck: Kleine Mulden, große Wirkung

Die 18 cm lange Santoku-Klinge trägt entlang der Flanke die charakteristischen ovalen Vertiefungen des Kullenschliffs, auch als Grantonschliff bekannt. Der beidseitige Anschliff liegt bei rund 13 Grad pro Seite, spitzer als der bei dieser Kategorie übliche 15-Grad-Winkel, was für eine besonders feine Werksschärfe sorgt. Der Pakkaholzgriff ist funktional gestaltet und liegt dank des geringen Gewichts von rund 180 g auch in kleineren Händen ausgewogen. Zur konkreten Stahlsorte des Kerns und zur Härte macht der Hersteller keine Angabe, ein Transparenzdefizit im Vergleich zu Modellen mit dokumentiertem VG10- oder Pulverstahlkern.

Im Detail: Wofür der Kullenschliff wirklich gut ist

Beim Schneiden von Kartoffeln, Gurken oder Zucchini zeigt sich der Effekt der Mulden deutlich: Die dünn geschnittenen Scheiben lösen sich leichter von der Klinge, statt daran haften zu bleiben, wie es bei komplett glatten Klingenflächen häufig passiert. Bei Zwiebeln reduziert das den Frust beim zügigen Würfeln spürbar. Der spitze 13-Grad-Anschliff liefert direkt aus der Verpackung eine sehr feine Schneide, Tomatenhaut gibt bei minimalem Druck nach. Bei sehnenarmem Fleisch arbeitet die Klinge sauber, wobei ohne bekannte Härteangabe die langfristige Schnitthaltigkeit schwerer vorherzusagen ist als bei dokumentierten Stählen dieses Vergleichs. Bei Möhren und Sellerie zeigt sich die Kombination aus Kullenschliff und spitzem Anschliff besonders vorteilhaft: Die Scheiben lösen sich zügig von der Klinge, ohne dass zwischendurch mit der flachen Hand nachgeholfen werden muss.

Warum fehlt beim KLAMER eine konkrete Stahl- und Härteangabe?

Anders als viele Wettbewerber, die zumindest einen VG10-Kern oder eine Lagenzahl nennen, bleibt KLAMER bei der reinen Bezeichnung Damaststahl, ohne weitere Details zu Kernmaterial oder HRC-Wert. Das ist in der Budget-Mittelklasse keine Seltenheit, macht die Materialqualität aber schwerer nachprüfbar. Sichtbar ist immerhin ein reales, durchgängiges Wellenmuster über die Klingenfläche, das für echten Lagenstahl spricht und nicht für eine reine Oberflächenätzung. Käufer, denen maximale Transparenz wichtig ist, sollten diesen Punkt beim Preisvergleich mit anderen Modellen einkalkulieren. Wer dagegen primär auf die praktischen Features wie Kullenschliff und spitzen Anschliff Wert legt und die fehlende Detaildokumentation in Kauf nimmt, bekommt für den Preis ein funktional überdurchschnittlich ausgestattetes Messer.

Pflege und Schärfen: Auf Nummer sicher ohne Wetzstahl

Ohne bekannte HRC-Angabe empfiehlt sich der vorsichtige Umgang wie bei einem harten Damaststahl: kein klassischer Wetzstahl, sondern Keramikstab zum Aufrichten und Wasserstein ab 1000er Körnung zum eigentlichen Schärfen. Die Mulden des Kullenschliffs brauchen beim Spülen etwas mehr Aufmerksamkeit, damit sich keine Speisereste darin festsetzen. Den passenden Schleifwinkel kannst du vorab gefahrlos im Schärf-Trainer ausprobieren. Spülmaschine bleibt tabu, Handwäsche mit sofortigem Abtrocknen schützt Schneide und Griff gleichermaßen.

Für wen geeignet?

Das KLAMER Santoku eignet sich für alle, die ein leichtes, kompaktes Gemüsemesser mit dem praktischen Kullenschliff suchen und primär auf einen fairen Preis achten. Wer eine transparent dokumentierte Stahlsorte mit konkreter Härteangabe braucht, findet in diesem Damastmesser-Vergleich mit anderen Modellen mehr Nachweisbarkeit für ein ähnliches Budget. Als handliches Zweitmesser für schnelle Gemüsearbeit überzeugt das KLAMER trotzdem im Alltag, besonders für alle, die den Kullenschliff aus teureren Messern kennengelernt haben und nicht mehr darauf verzichten möchten.

Unsere aktuelle Übersicht der besten Damastmesser findest du hier.

Datenblatt

Technische Daten: Santoku Damastmesser 18 cm

Klingenlänge18 cm
StahlDamaststahl-Mantel (Herstellerangabe, Kernstahl nicht einzeln beziffert)
Härtekeine einheitliche Herstellerangabe
Schliffbeidseitig, ca. 13° pro Seite, mit Kullenschliff
GriffPakkaholz
Gewichtca. 180 g
BesonderheitKullenschliff (Grantonschliff) entlang der Klingenflanke
PflegeHandwäsche, kein Spülmaschinengang
Im Detail bewertet

Bewertung im Detail

Verarbeitung
7.4
Leistung
7.6
Handhabung
7.9
Preis-Leistung
8.4

Vorteile

  • Kullenschliff reduziert das Ankleben von dünn geschnittenem Gemüse spürbar, ein Feature sonst eher bei teureren Modellen
  • 13-Grad-Anschliff liefert eine sehr feine Werksschärfe direkt aus der Verpackung
  • 18-cm-Santoku-Form liegt kompakt und leicht in der Hand, gut geeignet für kleinere Hände
  • Fairer Preis für die Kombination aus Kullenschliff und Damastoptik in dieser Kategorie

Nachteile

  • Hersteller beziffert weder konkreten Kernstahl noch Härtegrad, das ist deutlich weniger transparent als bei anderen Modellen dieses Vergleichs
  • Die Mulden des Kullenschliffs brauchen beim Spülen etwas mehr Aufmerksamkeit, damit sich keine Speisereste festsetzen
  • Ohne bekannte HRC-Angabe lässt sich die Schnitthaltigkeit im Vergleich zu dokumentierten Stählen schwerer einordnen
Im Vergleich

Santoku Damastmesser 18 cm im Vergleich

Santoku Damastmesser 18 cmSantoku Damastmesser 18 cmMysticMagma Santoku 17,5 cmMysticMagma Santoku 17,5 cm7000D Gyutoh Kochmesser 20 cm7000D Gyutoh Kochmesser 20 cm
Gesamtwertung7.6/109.4/109.1/10
Preis59,49 €183,99 €199,95 €
Verarbeitung7.49.69.4
Leistung7.69.59.3
Handhabung7.99.28.8
Preis-Leistung8.48.28.0
TypSantokuSantokuGyuto
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Unser Fazit

Fazit

Wer den praktischen Kullenschliff schätzt und ein leichtes, kompaktes Santoku für Gemüse und Alltagsschnitte sucht, bekommt beim KLAMER ein funktionales Messer zu einem fairen Preis. Wer eine transparent dokumentierte Stahlsorte mit Härteangabe braucht, sollte bei anderen Modellen dieses Vergleichs genauer hinsehen.

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Zuletzt geprüft: 10.7.2026· Redaktionelle Bewertung nach unserer Testmethodik

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Santoku Damastmesser 18 cm

Kurze, klare Antworten rund um Kauf, Nutzung und Pflege von Santoku Damastmesser 18 cm.

Was bringt der Kullenschliff beim KLAMER Santoku konkret?

Die kleinen ovalen Mulden entlang der Klingenflanke erzeugen winzige Luftpolster zwischen Klinge und Schnittgut. Das verringert die Kontaktfläche und verhindert, dass dünn geschnittene Kartoffel-, Gurken- oder Zucchinischeiben an der Klinge kleben bleiben, ein Effekt, der sich besonders bei feuchtem Schnittgut bemerkbar macht.

Ist der Damast beim KLAMER-Santoku echt?

Der Hersteller wirbt mit einer Damaststahl-Klinge, ohne konkrete Lagenzahl oder Kernstahl-Bezeichnung zu nennen. Sichtbar ist ein reales Wellenmuster, das für echten Lagenstahl spricht, die fehlende Detailangabe macht die Konstruktion aber weniger nachprüfbar als bei transparenteren Wettbewerbern.

Kann ich das KLAMER Santoku mit einem Wetzstahl schärfen?

Ohne bekannte HRC-Angabe ist Vorsicht angebracht. Ein Keramikstab zum Aufrichten der Schneide und ein Wasserstein ab 1000er Körnung für die Grundschärfe sind die sicherere Wahl als ein klassischer Stahl-Wetzstab, der bei härteren Damastklingen Ausbrüche verursachen kann.

Ist der 13-Grad-Schliff für Anfänger geeignet?

Ja, grundsätzlich schon, die spitzere Schneide ist beim Auspacken besonders scharf. Anfänger sollten beim Schneiden auf hartem Gemüse wie Kürbis etwas vorsichtiger mit seitlichem Druck umgehen, da flachere Anschliffe empfindlicher reagieren als robustere 15-Grad-Klingen.